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Es werden Posts vom August 7, 2010 angezeigt.

Wir waren jung und die Bosse brauchten das Geld:die 60er

Unsere Psyche ist durch Nostalgie leicht zu überrumpeln und verklärt die eine oder andere Epoche in der Vergangenheit. ARTE hilft zur Zeit unserer idealisierten Erinnerung an die 60er Jahre und an die Entstehung einer eigenen , bald aber total kommerzialisierten Jugendkultur mit dem Themenschwerpunkt „Summer oft he 60s“ auf die Sprünge (jeweils Donnerstag). Mit hysterisch ihre Popidole bekreischenden Teenagern illustriert Alan Ravenscroft seine schwachbrüstige Dokumentation über „The Beatles, from Liverpool to San Francisco“. Nicht nur, dass der Film ohne einen einzigen Beatles-Song auskommen muss (das hat rechtliche Gründe): Ravenscroft langweilt zudem dadurch, dass er uns die Karriere der Fab Four als verfilmten Terminkalender präsentiert. Auch die anschließende Dokumentation „Birth of Pop“ überzeugt nicht, weil sie sich nur oberflächlich auf Musik, Mode und Kunst der 60er Jahre einlässt (das hat zeitliche Gründe). Am besten vermittelt der britische Regisseur Richard Lester in sein…