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Es werden Posts vom April 9, 2011 angezeigt.

And now in English: #ANDREA_BRETH mit #GÜNTER_VERDIN

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PLAYING WITH PEOPLE
Andrea Breth stages "Das weite Land" by Arthur Schnitzler

When the stage director Andrea Breth takes on a play, she tries to really get to the bottom of it. One critic, describing her time at the Schauspielhaus in Bochum, said that she takes an “alienated view” of a play. Arthur Schnitzler was never alien to her. After breaking off her studies of German language and literature in Heidelberg and a period of assisting on productions in the city theatre there, Breth staged Liebelei in the 1970s in Bremen. She says about Schnitzler, “From a very early age he moved me in a way I cannot describe so precisely, not only his plays, also the stories and novels. Perhaps it was the feeling of somehow being at home. Schnitzler’s diagnostic view of people, of what is inexplicable in the psyche, interested me right from the beginning.
I didn’t want to study German, I wanted to be a psychoanalyst. And now I am something of a fatal mixture between the two.”


Relationships…

#THEATER #ANDREA_BRETH: #Interview Mit den Menschen wird gespielt

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Andrea Breth inszenierte für die Salzburger Festspiele 2002 "Das weite Land" von Arthur Schnitzler, an dem sie vor allem dessen diagnostischer Blick auf die Menschen interessiert.

Wenn sich die Regisseurin Andrea Breth auf ein Stück einlässt, dann beginnt sie es auszuloten. Ein Kritiker attestierte ihr - in ihrer Zeit am Bochumer Schauspielhaus - den "fremden Blick" auf ein Stück. Arthur Schnitzler war ihr nie fremd. Nach dem abgebrochenen Germanistik-Studium in Heidelberg und der Hospitanz am dortigen Stadttheater inszenierte Breth in den 70er Jahren "Liebelei" in Bremen: "Schnitzler hat mich von sehr früh an in einer Weise bewegt, die ich gar nicht so genau erklären kann, nicht nur seine Stücke, auch die Erzählungen und Romane. Es war vielleicht das Gefühl des Sich-Irgendwie-Zuhause-Fühlens. Der diagnostische Blick von Schnitzler auf den Menschen, auf das Unerklärliche in der Psyche, das hat mich von früh an interessiert. Ich wollte gar nicht Germa…

#TV #ORF Wellness für Augen und Ohren: "#UNIVERSUM" und die sieben starken Männer

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Universum


Schon der Indikativ mit den mit sinfonisch jubelnden Klängen unterlegten Bildern vom Artenreichtum ist ein Hohelied auf die Schönheit unseres Planeten: seit 1987 bietet der ORF Dienstags und seit 1998 auch Donnerstags mit der Dokumentationsserie „Universum“ eine Wellness-Oase für Augen und Ohren. Gerade in Zeiten, wo die gewaltige Naturkatastrophe in Japan die medial vermittelte Bilderflut beherrscht, ist etwa der elegische und respektvolle Blick auf Blühen und Verwelken, Balz, Geburt und Sterben in Flora und Fauna des Ural Balsam für die Seele. Die Menschen und auch der für ihre Existenz notwendige Reichtum an Bodenschätzen spielen in der Reportage „Der Ural - Das Tor zu Asien“ keine Rolle. Dafür aber – leitmotivisch in einem faszinierenden Bilderrausch vom Wechsel der Jahreszeiten in den drei Klimazonen des Riesengebirgszugs, der die Grenze zwischen Europa und Asien bildet - die „sieben starken Männer“ auf einem Felsplateau im nördliche Ural: mythisch verklärte, bi…