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Es werden Posts vom Mai 21, 2011 angezeigt.

HEUTE SCHON #GLÜCK GEHABT?

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Haben Sie auch schon genug? Zum Glück kann man nicht raten. Das Buch "Zum Glück! Keine Angst, das Leben will nur spielen" (Mons-Verlag) war im Oktober 2008 gedruckt und kam erst in die Buchhandlungen, nachdem ein großer Verlag seinen Glücks-Ratgeber in die Regale gedrückt hatte. Möglicherweise gibt es da Zusammenhänge, aber wie immer gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Falls Sie genug von igrendwelchen läppischen Testbögen und Small-talk über das Glück haben, dann lesen Sie mal mein Buch. Nachstehend die Beschreibung des Verlags. Blendende Rezensionen erschienen unter anderem in den "Stuttgarter Nachrichten" (Uwe Bogen) und in der "Schwäbischen Post".
Das ist kein Glücks-Ratgeber wie jeder anderer. Der Hörfunk-Moderator und Fernseh-Regisseur Günter Verdin nimmt Sie mit auf Glückspfade, auf denen Sie Ihr Leben durchleuchten können. Ungewöhnlich ist, dass ein Buch über das Glück mit Gedanken über Tod und Sterben beginnt, oder sich mit „Haben oder Sein“…

#THEATER #Shakespeares "#Macbeth" ist natürlich ein Frauenstück

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Orson Welles als Macbeth



Erzählt wird, basierend auf einer Chronik, das Drama einer misslingenden Emanzipation: Die Lady ist der Herr im Haus. Inszenierungen in jüngerer Zeit haben die Rolle der Lady besonders stark herausgearbeitet. - "Das Leben ist nichts als ein Wanderschatten . . . Ein Märchen ist's, erzählt von einem Irren, voll Lärm und Wut."(Macbeth)
GÜNTER VERDIN
20. April 1610: der Arzt und Astrologe Dr. Simon Forman notiert erste Eindrücke über die Aufführung von "Macbeth" durch William Shakespeares Truppe im Londoner Globe-Theater. "Drei Feen oder Nymphen" will er zu Beginn des vermutlich bereits 1606 uraufgeführten Dramas gesehen haben, und ist mit dieser Interpretation näher den Chronisten der Geschichte als der Autor selbst.
Der Dramenstoff stammt aus einer Chronik
William Shakespeare hat den Stoff zu Macbeth (wie auch zu "König Lear") in der Chronik von Raphael Holinshed aufgelesen. Dieser berichtet über die Ermordung des Kö…

#THEATER. #Salzburger_Festspiele.Auf den Spuren des Regie-Titanen #Peter_Stein

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Peter Steins Gespür für Schnee und Raimund
Im Salzburger Landestheater wird wieder wie im Vorjahr das Zaubermärchen "Der Alpenkönig und der Menschenfeind" gespielt
#Otto_Schenk spielt den Rappelkopf im Rahmen der Salzburger Festspiele im Landestheater. Seine Darstellung ist, im Vergleich zum Vorjahr, wo die Inszenierung von Peter Stein Premiere hatte, noch konzentrierter und nuancenreicher geworden: Schenk zeichnet den Menschenhasser als ein verfolgungswahnsinniges, selbstmitleidvolles und selbstgerechtes Neurosenbündel. Den Verstand hat der reiche Buchhändler mit seinem Kapital verloren und zu Stückbeginn droht der Verlust der letzten, in Venedig angelegten, Geldreserven. Was für ein moderner Mann, dieser Rappelkopf: er definiert sich nur über seinen beruflichen, in diesem Fall merkantilen Erfolg; seinen Niedergang müssen die Gefühlsmenschen um ihn (Sopie, seine Frau und Malchen, seine Tochter) schrecklich büßen. Otto Schenk führt vor, wie ein Mann aus Selbstverachtung die …

#Salzburger_Festspiele.#JEDERMANN: BALD STIRBT ER WIEDER!

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Walther Reyer als Jedermann, Nadja Tiller als Buhlschaft (1968)


So ein Regen hat auch etwas Gutes: Der erste "Jedermann" dieses Sommers mußte ins Große Festspielhaus übersiedeln und tat dort neue Wirkung


Ein Mensch, nicht wie von Hofmannsthal konstruiert

Wer jemals an einem schwülen Sommertag eine "Jedermann"-Aufführung auf dem Platz vor dem Salzburger Dom erlebt und im Schweißbad durchlitten hat, der ist nicht undankbar, wenn, wie bei der Premiere am Samstag, Hofmannsthals "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" wegen Schlechtwetters in das Große Festspielhaus verlegt wird. Man sehe und staune: Die Schwächen des Werks, aber auch die Stärken der Aufführung werden im geschlossenen Raum noch deutlicher.
Sprachlich täuscht das Stück vor, mittelalterlich und inhaltlich fromm zu sein. Die Inszenierung von Gernot Friedel, die bekanntlich vor allem das von Ernst Haeussermann in Reinhardt-Tradition erarbeitete Regie-Konzept verwaltet, gewinnt im Haus an Dichte. A…