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Es werden Posts vom Juni 22, 2011 angezeigt.

Er war ein Lausbub,ein schlimmes Kind:Carlos Kleiber

„Er war ein Lausbub,ein schlimmes Kind“ sagt Otto Schenk gleich zu Beginn eines großartigen Film-Porträts über den genialen Dirigenten CarlosKleiber. In der Dokumentation „Spuren ins Nichts “, die ARTE jetzt im Vorfeld der Wiederkehr des Geburtstages von Kleiber am 3. Juli zeigte, erinnern sich Weggefährten wie Schenk, Plácido Domingo, Michael Gielen oder Brigitte Fassbaender an den 2004 verstorbenen Ausnahmedirigenten.Alle, die ihm begegnet sind, erlagen der Faszination dieser großartigen und schwierigen Persönlichkeit. Dem Regisseur Eric Schulz gelingt es beeindruckend,diese fast mystische Ausstrahlung, die der Dirigent auf Freunde und das Publikum hatte, sichtbar zu machen: die Kamera fängt in Großaufnahme die Gesichter der Gesprächspartner ein, während sie Filmausschnitte vom künstlerischen Wirken Kleibers verfolgen, und diese Gesichter verklären sich in liebevoller Erinnerung. Die Filmausschnitte wiederum zeigen einen Dirigenten, der in allen Fasern seines Körpers die Musik e…