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Es werden Posts vom Juli 1, 2012 angezeigt.

#SPANIEN VERDANKT #ÖSTERREICH DEN #EM-SIEG!!!

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Die österreichischen Fussballer konnten bei der EM 2012 wieder einmal nur zusehen. Aber Österreich feiert trotzdem einen Triumph. Wie der freudig erregte ORF- Sportberichterstatter in seinem Schlussbericht feststellte, hat die spanische Nationalmannschaft nämlich im Aktivpark Montafon in Schruns trainiert.

Öffentliche Trainingstermine im Fußballstadion Aktivpark Montafon (Wagenweg, Schruns):
Mi, 23. Mai – ab 18 Uhr
Do, 24. Mai – ab 18 Uhr
So, 27. Mai – ab 18 Uhr
Mo, 28. Mai – ab 10 Uhr
Mo, 28. Mai – ab 18 Uhr

"Sie haben österreichische  Luft geschnuppert!" berichtete der ORF- Reporter stolz. 
Nur: wenn die österreichische Luft so anregend ist, warum funktioniert das bei den österreichischen Kickern eigentlich nicht?

#Zitat.Also sprach....#Gus_Backus (70)

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So viele Leute sagen zu mir:"Hörst Backus, du warst meine Jugend!" Und ich sage zu ihnen:"Hoerst, du meine auch!"

(Gewidmet allen Menschen, die meinen, nur die anderen würden älter werden)

Gus Backus heute:

#KUNST.Faszination #Dreigesicht: eine Spurensuche (5)

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'Drei Männerköpfe in einer Gloriole', sogenanntes Dreigesicht
um 1510/15. Matthias Gruenewald

heute in: Staatliche Museen, Kupferstichkabinett, Berlin

Die außergewöhnliche Zeichnung hat viele Interpretationsversuche hervorgebracht. Anfangs wurde sie als Darstellung der göttlichen Dreieinigkeit interpretiert. Im weiteren Verlauf sprach man ihr auch eine gegenteilige Bedeutung zu. Nicht die göttliche Natur sei hier abgebildet, sondern die weltlichen Begierden Fleischeslust, Habsucht und Hoffart (Hochmut). 
Neben diesen und weiteren Interpretationsversuchen hat sich eine - populärwissenschaftlich - besonders hervorgetan. Das Bild wird vielfach als 'Trias Romana' bezeichnet. Dieser Name geht zurück auf eine Schrift von Ulrich von Hutten aus den Jahren 1519/1520, in der er heftige Kritik am Papsttum übte.
Grünewald soll hier in Anlehnung an Huttens Text satirisch die Hoffart, Unkeuschheit und den Geiz der Priesterschaft dargestellt haben. Auch wegen seiner Signatur (MG) am…

#KUNST.Faszination #Dreigesicht : eine Spurensuche (4)

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Dreigesicht.  In der Marienkirche in Zwickau (seit der Reformation evangelisch)
ist das  Dreigesicht dreimal vorhanden.

#KUNST. Faszination #Dreigesicht - eine Spurensuche in Fortsetzungen (3)

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Dreigesicht (Hl. Dreifaltigkeit), Süddeutschland (?), 17. Jh., Lindenholz mit Resten alter Fassung, H. 134cm
Zu sehen im KOLUMBA, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln 

»Angenommen, daß in einem Hause sich mehrere Lampen befinden und daß die Lichter von allen zu einem Lichte vereinigt sind und daß sie einen ungeschiedenen Glanz ausstrahlen: niemand, denke ich, dürfte da imstande sein, aus der alle Lichter umfassenden Luft das Licht einer bestimmten Lampe von der anderen auszusondern und das eine ohne das andere zu sehen, da doch alle ohne Vermischung in allen verschmolzen sind.« (Pseudo-Dionysius Areopagita [5. Jh.], De divinis nominibus II,4 [Übersetzung in Kurt Ruh, Meister Eckhart, 1989, S.52]) Ein zwar frontal ausgerichteter, doch in sich eine Drehung andeutender Körper mündet in einen dreibärtigen Kopf mit drei Nasen, drei Mündern und vier Augen, der die im starren Moment gefangene Bewegung des Körpers in den zeitlich und räumlich faßbaren Ablauf einer Drehung zu überführen schein…

#KUNST. Faszination #Dreigesicht - eine Spurensuche in Fortsetzungen (2)

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© Salzburger Museum Carolino Augusteum, Salzburg
Anonym, Pinzgau, 19. Jahrhundert 
Öl auf Holz, 34,5 x 28,8 cm

Im Mittelalter durchaus verbreiteter Typ für die Wiedergabe der Heiligen Dreifaltigkeit, der mystischen Einheit der drei göttlichen Personen Gottvater, Gottsohn und Gott heiliger Geist. Diese Darstellungsform, oft als "Monstra" geschmeaeht, wurde unter Papst Urban VIII.  1628 verboten .   Das Andachtsbild zeigt das Antlitz Jesu als Kopf mit drei Gesichtern in streng linearer Komposition. Ein Blick in diese dreigesichtige Einheit mit den vier Augen vermittelt Allgegenwärtigkeit .

#KUNST. Faszination #Dreigesicht - eine Spurensuche in Fortsetzungen (1)

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SHIVA, einer der wichtigsten Götter im Hinduismus, wird in mittelalterlichen Skulpturen manchmal mit drei Gesichtern dargestellt. Shivas Frau heisst Parvati, einer seiner Söhne trägt den Namen Ganesha. Die Dreiheit Shiva/Parvati/Ganesha gilt als göttliche Familie.
Innerhalb der „hinduistischen Trinität“ (Trimurti) mit den drei Aspekten des Göttlichen als Brahma, der als Schöpfer gilt, und Vishnu, dem Bewahrer, verkörpert Shiva das Prinzip der Zerstörung. Außerhalb der Trinität verkörpert er aber alles, Schöpfung und Neubeginn ebenso wie Erhaltung und Zerstörung.
Die Dreigesicht-Skulptur im Bild befindet sich auf der Insel Elephanta, 10 Kilometer östlich von Mumbai ( früher:Bombay). Die historischen Höhlen dienten der Verehrung Shivas.
 Seit 1987 stehen sie unter dem Schutz der UNESCO und gehören zum Weltkulturerbe der Menschheit.