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Es werden Posts vom Dezember 18, 2012 angezeigt.

Mineralölfreier #ADVENTKALENDER.19.Dezember

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Liebe Kinder, nicht nur Ihr, auch die Erwachsenen wollen das #Christkind sehen

#ERICH_SOKOL: Auch der #PLAYBOY druckte seine Bilder

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Im kommenden Jahr wäre der österreichische Karikaturist ERICH SOKOL  80 Jahre alt geworden, der Todestag jährt sich zum zehnten Mal. Sokols  Cartoons für den „Playboy“, die ihn weltberühmt gemacht haben, wurden schon 2010  im KARIKATURMUSEUM KREMS gezeigt, jetzt sind hier auch unbekannte Arbeiten aus frühen Jahren zu sehen.
Der Schauspieler und Regisseur Otto Schenk , einer der Porträtierten über die Schau: „Der Karikaturist muss, wie der Schauspieler auch, den Moment treffen. Erich Sokol war darin ein ganz Großer, denn da, wo die Objekte seiner Karikatur längst verstorben sind, leuchten die Werke noch immer – ich bin berauscht durch die Schau gegangen, bin begeistert von seiner Genialität, denn Sokol war einer, der geschaut und durchschaut hat.“
(Bis 19. Mai 2013).

#Richlings #Letztes_Abendmahl in #Weinheim

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Letztes Abendmahl des Kabinetts
Weinheim. Mathias Richling beherrscht etwas Schwieriges: Politiker-Parodien ohne plumpe Nachahmung. Er seziert ihre Persönlichkeit so lange, bis sie Eigenarten und Ticks zeigen, die sie in Wirklichkeit gar nicht haben, aber aufgrund ihres Auftretens haben könnten. Man denke nur an "seine" Ulla Schmitt, die ehemalige Gesundheitsministerin, die er ständig die Nase hochziehen ließ, weil sie so nasal sprach oder "seinen" Franz Müntefering, der zwischen den Reden Schnappbewegungen mit den Lippen vollführte. 
Mit seinem aktuellen Programm "Der Richling Code", unter der Regie von Günter Verdin, gastierte der gebürtige Waiblinger am Samstag in der Stadthalle, wo er mit enthusiastischem Beifall und häufigem Zwischenapplaus gefeiert wurde. Das Bühnenbild beschränkt sich nicht, wie im Kabarett sonst üblich, auf Stuhl und Mikro. Da er den Namen seines Programmes von dem Romantitel "Der Da Vinci Code" ableitet, bildete Da …

Mineralölfreier #ADVENTKALENDER.#Karl_Kraus.18.Dezember

KARL KRAUS: WEIHNACHT

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Als ich am heiligen Abend mit einem Freunde reiste, um der Stimmung zu entgehen, zu der uns die Stimmung fehlte, erkannte ich, wie sich das Bild der Welt verändert hat, seitdem ihr die Stimmung vorgeschrieben ist. Drei Handlungsreisende, die in der dritten Wagenklasse nicht mehr Platz gefunden hatten, drangen in unser Coupé und begannen sofort von Geschäften zu sprechen. Sie sprachen aber in einem Ton, der etwa den Ernst jenes Lebens offenbarte, aus dem die Anekdoten ihren Humor schöpfen. Wir räumten das Feld, und nachdem wir eine Weile von draußen einem Kartenspiel hatten zusehen müssen, bekamen wir Plätze in der ersten Klasse angewiesen. Dort erkannte ich die Bedeutung dieses Abenteuers in dieser Nacht. Wer ohne Abschied von Gott den Zug bestiegen hat, wird ihn als guter Christ verlassen. Er ist bekehrt, er sehnt sich wieder nach dem Duft von Harz und Wachs und Familie. Ihm, nur ihm wurden solch heilige drei Könige gesendet ... So hätten auch wir unsere Weihnacht erlebt, wenn nicht…

#SOKO_DONAU: Der Gärtner ist wieder nicht der Mörder!

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Von Günter Verdin www.verdinguenter.blogspot.com
(Vater und Sohn Ribarski: Otto Sander und Stefan Jürgens )
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Soko Donau (ORF,ZDF) gerne  die Cobra 11(RTL) wäre.  Im augenzwinkernden , oft etwas irrationalen Aufbau von Spannung sind die beiden TV-Serien einander durchaus ähnlich, auch in der Konstruktion ebenso überraschender wie völlig unwahrscheinlicher Schlusswendungen. 
Nur: auf der Autobahn, dem Hauptarbeitsfeld der Cobra11, ist meist die Action-Hölle los; bei der Wurstsemmerl-Connection am Wiener Handelskai wird gemütlicher ermittelt; eine rasante Motorradfahrt über den Gehsteig , wie in der jüngsten und 100. Folge mit dem Titel "Familienbande" , ist denn auch  schon der Höhepunkt beschleunigt ungesetzlichen Fortkommens.
 Als Ersatz für Action wird uns viel Psycho-Logik angeboten. Major Carl Ribarski (Stefan Jürgens) schleppt ein traumatisches Kindheitserlebnis mit sich herum: er hält seinen Vater für den Mörder seiner Mutte…