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Es werden Posts vom Januar 7, 2013 angezeigt.

#ARD.#TATORT."Machtlos": die Zeit als Handlungsträger

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Von Günter Verdin www.verdinguenter.blogspot.com Es gibt unterschiedliche Verbrecher-Profile. Sicher ist, dass die gefährlichsten Täter die sind, welche nichts zu verlieren haben. So einer ist Uwe Braun: ein Mann ohne soziale Bindung, ohne festen Wohnsitz, ohne Bankkonto. Braun entführt einen neunjährigen Buben, den Sohn des Bankdirektors Hermann Steiner und lässt sich bei der Übergabe des ersten Teils der Lösegeldsumme auf dem Berliner Alexanderplatz widerstandslos festnehmen. Im  ARD-"Tatort"  mit dem Titel "Machtlos" wird die für die zum Abwarten verurteilten Eltern des Kindes unendlich langsam und für die Ermittler viel zu schnell verrinnende Zeit zum Handlungsträger.  Dem Regisseur Klaus Krämer , der sich beim Verfassen des Drehbuchs von Beamten  des Berliner LKA intensiv beraten ließ, gelingt es mit einfachen filmischen Mitteln den Zuschauer in diese Zeitspirale hineinzuzwingen: langsame Überblendungen und chronologische Zeitangaben vermitteln uns  ein fast…